Auf dieser Seite finden Sie Termine, die das Trauma-Informations-Zentrum betreffen, z.B. Workshops, die hier stattfinden, und weiter unten Termine anderer Veranstalter, die für die Besucher unserer Internetseite interessant sein könnten.

 

Termine im Trauma-Inforamtions-Zentrum

 

07.11.2011 Flashback & Co: Einführung in Belastungsreaktionen
Referentin: Dipl.-Psych. Stefanie Rösch

 

Sie arbeiten mit Menschen, von denen Sie wissen, dass sie traumatisiert sind oder es vermuten.

Betroffene rutschen immer wieder in ihre Erinnerungen zurück (Flashbacks) und sind dann nur schwer ansprechbar. Sie sind oft unkonzentriert, haben Schwierigkeiten, sich abzugrenzen, sind aggressiv oder schreckhaft. Sie lassen sich vielleicht nicht anfassen oder wirken störrisch, manchmal auch therapieresistent.

Traumatische Erfahrungen schlagen oft zwei Wunden: Zum einen bleibt eine sich wiederholende Alarmreaktion zurück (Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS), zum anderen wird das Selbst- und Weltbild fundamental in Frage gestellt. Welche typischen Beschwerden weisen auf die PTBS hin? Wie können Sie Klienten im Alltag unterstützen? Wie läuft eine Traumatherapie ab? Was sind typische therapeutische Strategien?

Sie bekommen ein vertieftes Verständnis für das, was eine Traumatisierung ausmacht, was in diesen lebensverändernden Momenten geschieht und welche Folgen es für Betroffene hat. Dadurch werden Sie in die Lage versetzt, Problemfelder schneller zu erkennen und daraus neue Strategien im Umgang mit Betroffenen zu entwickeln. Sie werden nach einem langen Arbeitstag zufriedener nach Hause gehen können.

 

Zielgruppe: Mitarbeitende in psychosozialen Berufen, die mit traumatisierten Klienten arbeiten oder mehr darüber erfahren möchten.

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie (hier)

 

 

29.11.2011 Wieder und wieder: Folgen komplexer Traumatisierungen
Referentin: Dipl.-Psych. Stefanie Rösch

 

Sie arbeiten mit Menschen, von denen Sie wissen oder ahnen, dass sie über Jahre hinweg Gewalt erlebt haben, sei es körperliche, psychische oder sexuelle Gewalt.

Überlebensstrategien Betroffener führen manchmal zu einer Aufspaltung der Identität in Teilpersönlichkeiten, welche nur einen Teil der Erinnerungen "verkraften" müssen. Betroffene Menschen sind oft sehr misstrauisch, in Flashbacks gefangen, neigen zu Schuldzuweisungen und Selbstbeschuldigungen, fühlen sich schnell angegriffen und können entsprechend aggressiv reagieren. Oftmals sind sie abwesend und wir müssen mit einer der Teilpersönlichkeiten zurechtkommen. Sehr häufig fühlen wir uns im Umgang mit Ihnen genauso hilflos wie sie, was uns als Helfer leichter aggressiv und in der Folge abweisend werden lässt.

Langjährige vor allem sexuelle und körperliche Misshandlungen können zu einer Dissoziativen Identitätsstörung (DIS) oder auch Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung führen. Lücken in der Erinnerung, ein negatives Selbstbild und Fremdbild, innere "Autobahnen", also negative Denkmuster über sich und die Welt machen den Umgang mit Betroffenen oft zu einem anspruchsvollen Unterfangen. Anspruchvoll für uns als Helfer, weil wir uns fragen müssen, was helfen wirklich bedeutet und wie es von Betroffenen aufgenommen wird.

Durch ein vertieftes Verständnis für die Folgen jahrelanger Gewalterfahrungen, werden Sie in die Lage versetzt, Problemfelder schneller zu erkennen und daraus neue Strategien im Umgang mit Betroffenen zu entwickeln. Sie werden nach einem langen Arbeitstag zufriedener nach Hause gehen können.

 

Zielgruppe: Mitarbeitende in psychosozialen Berufen, die mit traumatisierten Klienten arbeiten oder mehr darüber erfahren möchten.

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie (hier)

 

 

28.10.2011 Empowerment: Förderung von Selbsthilfe und Selbstbestimmung
Referent: Dipl.-Psych./ Psych. Psychotherapeut Andreas Knuf

 

Seit einigen Jahren wird der Förderung von Selbsthilfe und Selbstbestimmung in der psychiatrischen Arbeit eine immer größere Bedeutung beigemessen. Empowerment lautet das Schlagwort: Wie können Betroffene befähigt werden, ihr Leben möglichst selbstbestimmt zu gestalten und eigene Fähigkeiten und Ressourcen zu nutzen? Aufgabe professioneller Arbeit ist es, Bedingungen zu schaffen, damit Selbstbefähigung und Selbsthilfe möglich werden.

 

Inhalte

  • Theoretische Einführung: Geschichtlicher Überblick, Empowermentbewegung, Empowerment-orientierte Grundhaltung, Salutogenesekonzept
  • Therapeutische Möglichkeiten, um Selbstsicherheit, Selbstvertrauen und das Gefühl von Selbstwirksamkeit zu fördern
  • Methoden, um Vorsorge- und Selbsthilfemöglichkeiten bei psychiatrieerfahrenen Menschen zu unterstützen
  • Förderung von Eigenaktivität, Motivation und Fähigkeit zur Selbstbestimmung auch bei langzeitkranken Menschen
  • Ressourcenorientiertes Arbeiten - Wie geht das konkret?

Zielgruppe: Mitarbeitende in psychosozialen Berufen, die mit traumatisierten Klienten arbeiten oder mehr darüber erfahren möchten.

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie (hier)

 

 

28.11.2011 Recovery: Wieder gesund werden
Referent: Dipl.-Psych./ Psych. Psychotherapeut Andreas Knuf

 

Was müssen wir tun, um die Gesundheit unserer Klienten zu fördern, anstatt nur ihre Krankheit zu behandeln? Die klassische Psychiatrie zielt darauf ab, Symptome zum abklingen zu bringen oder erneute Krisen zu vermeiden. Gesundheitsförderung ist bisher nur selten ein psychiatrisches Anliegen.

In Ländern wie Neuseeland oder Teilen der USA wurde unter dem Begriff “Recovery” (Wiedererlangung von Gesundheit) ein Konzept entwickelt, das Gesundung bei allen Menschen für möglich hält. Gesundung bedeutet in diesem Ansatz nicht zwangsläufig Heilung. Vielmehr zielt es darauf ab, daß ein Betroffener ein zufriedenes und erfülltes Leben führen kann, auch wenn die Erkrankung weiterhin anhält.

 Dieser Workshop führt in das Recovery-Konzept ein und bietet konkrete Hilfen für die Umsetzung im Alltag. Besonderen Wert wird dabei auf die Entwicklung einer Haltung gelegt, in der wir bei unseren Klienten ihre Möglichkeiten für Wachstum und Gesundung ständig vor Augen haben. Wie kann es uns gelingen, die Stärken des anderen zu sehen und die Hoffnung auf Gesundung auch bei langzeitkranken Menschen nicht zu verlieren? Welche Methoden gibt es, um unseren Klienten zu helfen ihre Resignation zu überwinden und ihre Motivation und Hoffnung wieder zu entdecken?

 

Zielgruppe: Mitarbeitende in psychosozialen Berufen, die mit traumatisierten Klienten arbeiten oder mehr darüber erfahren möchten.

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie (hier)

 

 

Termine anderer Veranstalter

 

Ab sofort finden Sie das Jahresprogramm des Kinder-Trauma-Instituts unter http://www.kindertraumainstitut.de

 

Ab sofort: Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement:
Den Verstaltungsplan finden Sie unter http://www.institut-psychologie-bedrohungsmanagement.de/

 

Ab sofort: Verstaltungen zum Thema Trauma und Gewalt finden Sie unter http://www.traumaundgewalt.de/

 

Mein Blog zu verschiedenen Selbsthilfe-Strategien und mehr: Schauen Sie vorbei und lesen Sie rein: http://du-bist-frei.org/

 

Besuchen Sie mich auch auf der Seite von SeeSeminare - Fortbildung für psychosoziale Berufe