N

Nervensystem

Das Nervensystem der Wirbeltiere besteht aus zwei Teilen, dem zentralen Nervensystem (ZNS) und dem peripheren Nervensystem (PNS). das zentrale Nervensystem befindet sich mit Gehirn und Rückenmark in Schädel bzw. Wirbelsäule. Das periphere Nervensystem befindet sich ausserhalb dieses Bereichs und besteht aus dem somatischen Nervensystem (SNS) und dem autonomen Nervensystem (ANS) (Pinel, 1997, S.50).

 

Nervensystem, autonomes (ANS)

Das autonome oder vegetative Nervensystem ist ein Teil des peripheren Nervensystems (Glossar), das sich an der Regulation der inneren Umgebung des Körpers beteiligt. Es sorgt für den Informationsaustausch zwischen dem zentralen Nervensystem (Glossar) und den inneren Organen.

Das autonome Nervensystem hat zwei Arten von efferenten Nerven (Glossar): Sympathische und parasympathische Nerven. Sympathische Nerven stimulieren, organisieren und mobilisieren Energiequellen, um mit bedrohlichen Situationen zurechtzukommen, während parasympathische Nerven dazu dienen, Energie zu sparen. Die meisten autonomen Organe bekommen sowohl sympathische als auch parasympathische Information, d.h. ihr Verhalten wird durch den relativen Grad an sympathischer und parasympathischer Aktivität kontrolliert. Sympathische Aktivität spiegelt sich in psychologischer Erregung (Pinel, 1997, S.51).

 

Nervensystem, somatisches (SNS)

Das somatische Nervensystem ist der Teil des peripheren Nervensystems (Glossar), der Informationen mit der äusseren Umwelt austauscht. Es ist aus Nerven, die Wahrnehmungs-Signale von der Haut, den Skelettmuskeln, Gelenken, Augen, Ohren, usw. zum zentralen Nervensystem bringen, (sogenannte afferente Nerven) und Nerven, die Handlungs-Signale vom zentralen Nervensystem zu den Skelettmuskeln transportieren, (sogenannte efferente Nerven) zusammengesetzt (Pinel, 1997, S.50/51).

 

Neurophysiologische Tests

Das EEG (Elektroencephalogramm) liefert ein grobes Maß für die elektrische Aktivität des Gehirns. Einige EEG - Wellenmuster werden mit bestimmten Bewusstseinszuständen etc in Verbindung gebracht. So sind z.B. sogenannte Alpha - Wellen charakteristisch für einen entspannten Wachzustand.

EKPs (Ereigniskorrelierte Potentiale) sind EEG-Wellenmuster, die auf einen bestimmten Reiz folgen, z.B. auf einen Ton oder einen Lichtpunkt, Sprache oder Bilder. Anhand dieser Muster können Wissenschaftler Aussagen darüber machen, wie diese Reize im Gehirn verarbeitet werden.

 

 

 

Zurück zur Übersicht

 

Mein Blog zu verschiedenen Selbsthilfe-Strategien und mehr: Schauen Sie vorbei und lesen Sie rein: http://du-bist-frei.org/

 

Besuchen Sie mich auch auf der Seite von SeeSeminare - Fortbildung für psychosoziale Berufe