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Schizophrenie

Gruppe psychotischer Störungen, die durch ausgeprägte Störungen des Denkens, der Gefühle und des Verhaltens gekennzeichnet ist. Denkstörungen, bei denen zwischen den Gedanken kein logischer Zusammenhang besteht, fehlerhafte Wahrnehmung und Aufmerksamkeit; bizarre Störungen der Bewegung; Beeinträchtigung der Verbindung zwischen Wahrnehmung und Gefühlen, was zu wenig intensiven, unangemessenen, doppeldeutigen oder labilen Gefühlen führt; verminderte Toleranz für Belastungen aus zwischenmenschlichen Beziehungen, was dazu führt, dass sich der Patient von anderen Menschen und der Realität häufig in ein Phantasieleben von Wahnvorstellungen (Glossar) und Halluzinationen (Glossar) zurückzieht (Davison & Neale, 1988, S.801).

 

Schutzfaktor

Eigenschaft einer Person oder einer Situation, die verhindert, dass jemand körperlich oder seelisch krank wird. Einer der wichtigsten Schutzfaktoren für die seelische Gesundheit ist die soziale Unterstützung, d.h. je mehr Freunde, Familienangehörige, Arbeitskollegen, usw. einen unterstützen, desto seltener hat man langfristige Probleme nach einer schwierigen Lebenserfahrung.

 

Schwere der Posttraumatischen Belastungsstörung

Die Schwere der Postraumatischen Belastungsstörung (Glossar) wird in der Regel berechnet, in dem man das Ausmaß der einzelnen Symptome aufaddiert. Das heißt, je mehr verschiedene Symptome von einer Person genannt werden und je häufiger diese Beschwerden erlebt werden, desto "schwerer" die PTBS.

 

Somatisierung

Der Übergang psychischer Konflikte in eine Organerkrankung (z.B.: Man bekommt ein Magengeschwür, weil man sich oft sehr ärgert und keine Möglichkeit hat, diesen Ärger los zu werden).

 

Somatoforme Störungen

Störungen bei denen körperliche Symptome eine körperliche Krankheit nahelegen, für die jedoch keine Ursache zu finden ist. Es wird daher angenommen, dass diese Störungen in Verbindung mit psychischen Konflikten und Bedürfnissen stehen, aber nicht willentlicher Kontrolle unterliegen (Davison & Neale, 1988, S.802).

 

Stabilisierungsverfahren

sind psychotherapeutische Verfahren, die Betroffene darin unterstützen sollen, im Alltag mit ihren (Link à) Symptomen umzugehen. Eingesetzte Verfahren sind z.B. (Link à) imaginative Techniken oder Entspannungsverfahren (z.B. Link à Autogenes Training oder Link à Progressive Muskelentspannung)

 

Stressreaktion, körperlich

Bei Auftreten einer Belastung kommt es zu einem phasenhaften Verlauf mit Alarmreaktion und Kampf-Flucht-Tendenzen (1), Widerstandsstadium (2) und Erschöpfungsstadium (3).

in Phase (1) wird der Teil des Nervensystems (Glossar) aktiviert, welcher den Körper auf Kampf oder Flucht vorbereitet. Ebenso werden Stresshormone (Glossar) ausgeschüttet. Dies versetzt den Körper in Alarmbereitschaft.

In Phase (2) unternimmt der Körper alles um die Belastung zu kompensieren.

In Phase (3) kommt es zum Abklingen der Alarmreaktion und einem generellen Erschöpfungszustand mit unter anderem Schwächung des Immunsystems (Glossar) und Wundheilungsstörungen.

 

Subsyndromale PTBS / PTB / PTSD (Glossar)

Eine einheitliche Definition für die subsyndromale PTBS gibt es bisher nicht, allerdings findet sich bei Blanchard et al. (1995) eine klare Auslegung des Konzepts. Demnach wird von einer subsyndromalen PTBS gesprochen, wenn außer dem Trauma- und dem Zeit-Kriterium das Kriterium für die Wiedererlebenssymptomatik sowie zusätzlich entweder das Kriterium für das Vermeidungsverhalten oder das Kriterium für das erhöhte Erregungsniveau erfüllt sind.

 

Supervision

Meistens werden darunter von einem Psychologen moderierte Gespräche in Kleingruppen verstanden, die dazu dienen, die psychische Gesundheit zu erhalten.

 

Synchronisation der beiden Gehirnhälften

Es scheint, dass nach traumatischen Ereignissen die beiden Gehirnhälften nicht mehr zusammen arbeiten können (Neumann, 2005). D.h. die Informationen der rechten Hälfte stehen der linken nur bedingt oder gar nicht zur Verfügung und umgekehrt.

Synchronisation meint, dass beiden Hemisphären (Glossar) wieder die Information der jeweils anderen Hemisphäre zur Verfügung stehen.

 

 

 

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