Entführung/Geiselnahme

Nach dem wir in letzter Zeit vermehrt Anfragen zu Traumafolgen nach Entführungen und Geiselnahmen, speziell zum Stockholm Syndrom bekommen haben, möchten wir eine kurze Information dazu in unser Internetinformationsangebot aufnehmen. Da Entführungen und Geiselnahmen zumindest in unserem Lebensraum in Mitteleuropa glücklicherweise selten sind, auch wenn die Medien manchmal einen anderen Eindruck vermitteln, gibt es zu den psychotraumatologischen Folgen solcher Erlebnisse wenige Informationen. So weit wir herausfinden konnten, gibt es keine deutschsprachigen empirischen Untersuchungen und auch keine für das Stockholm-Syndrom entwickelten Behandlungsverfahren. (Lüdke & Clemens, 2001)


Auf dieser Seite finden sie Informationen zu folgenden Fragen : 

  • Wie wird zwischen Geiselnahmen und Entführungen unterschieden?
  • Wie häufig sind Geiselnahmen und Entführungen in Deutschland?
  • Welche psychologischen Auswirkungen haben Geiselnahmen und Entführungen auf Betroffene?
  • Was ist das Stockholm-Syndrom?
  • Wie lässt sich das Stockholm-Syndrom erklären?
  • Entwickeln Betroffene von Geiselnahmen und Entführungen eine PTBS?
  • Wie sind die psychischen Folgen bei Betroffenen von Geiselnahmen und Entführungen traumatherapeutisch einzuschätzen und zu behandeln?
  • Weiterführende Links und Literatur

 

Wie wird zwischen Geiselnahmen und Entführungen unterschieden?

Zur Unterscheidung von Geiselnahmen und Entführungen schreiben Lüdke & Clemens (2001):

"Eine Geiselnahme (GN) im polizeitaktischen Sinne (PDV 132, Nr. 1.1) liegt vor, wenn Täter unter der Verwirklichung der Tatbestände der §§ 239a und/oder 239 b StGB Personen zur Durchsetzung ihrer Ziele an einem der Polizei bekannten Ort in ihrer Gewalt haben. Ist der Ort nicht bekannt, spricht man im polizeitaktischen Sinne von einer Entführung."

Das Strafgesetzbuch unterscheidet unter dem Oberbegriff Freiheitsberaubung unter erpresserischem Menschenraub und Geiselnahme:

  • Freiheitsberaubung: Menschen einsperren oder auf andere Weise der Freiheit berauben (§239 StGB)
  • Erpresserischer Menschenraub: Menschen entführen oder sich eines Menschen bemächtigen, um die Sorge des Opfers um sein Wohl oder die Sorge eines Dritten um das Wohl des Opfers zu einer Erpressung (§253 StGB) auszunutzen, oder die von ihm durch eine solche Handlung geschaffene Lage eines Menschen zu einer solchen Erpressung ausnutzen (§239a StGB)
  • Geiselnahme: Menschen entführen oder sich eines Menschen bemächtigen, um ihn oder einen Dritten durch die Drohung mit dem Tod oder einer schweren Körperverletzung
    (§226 StGB) des Opfers oder mit dessen Freiheitsentziehung von über einer Woche Dauer zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung zu nötigen, oder die von ihm durch eine solche Handlung geschaffene Lage eines Menschen zu einer solchen Nötigung ausnutzen
    (§239b StGB)

Wie häufig sind Geiselnahmen und Entführungen in Deutschland?

Die Kriminalstatistik zeigt in Zahlen die Häufigkeit von solchen Verbrechen in Deutschland:

Freiheitsberaubung (§239 StGB) 4 968 Fälle

erpresserischer Menschenraub (§239a StGB) 95 Fälle
darunter:

  • erpresserischer Menschenraub i.V.m. Raubüberfall auf Geldinstitute, Postfilialen und -agenturen 6 Fälle
  • erpresserischer Menschenraub i.V.m. Raubüberfall auf sonstige Zahlstellen und Geschäfte 7 Fälle
  • erpresserischer Menschenraub i.V.m. Raubüberfall auf Geld- und Werttransporte 0 Fälle

Geiselnahme (§239b StGB) 69 Fälle
darunter:

  • Geiselnahme i.V.m. Raubüberfall auf Geldinstitute, Postfilialen und -agenturen 14 Fälle
  • Geiselnahme i.V.m. Raubüberfall auf sonstige Zahlstellen und Geschäfte 1 Fall
  • Geiselnahme i.V.m. Raubüberfall auf Geld- und Werttransporte 1 Fall

Zum Vergleich: 2005 wurden insgesamt 2.396 Mord- und Totschlagsfälle und 147.122 Fälle der gefährlichen und schweren Körperverletzung erfasst

Die Daten sind aus dem Jahr 2005, für 2006 liegen noch keine Zahlen vor. (Kriminalstatistik Deutschland 2005)


Welche psychologischen Auswirkungen haben Geiselnahmen und Entführungen auf Betroffene?

Eine Geiselnahme oder Entführung ist für alle Beteiligten eine extrem belastende Ausnahmesituation. Nicht nur Betroffene, auch Täter, Polizeibeamte und Angehörige sind enormen emotionalen Belastungen ausgesetzt. Je länger eine Geiselnahme oder Entführung andauert, können unter Umständen auch vermehrt körperliche Belastungen auftreten, wie zum Beispiel Schlafentzug, mangelnde Versorgung mit Nahrung und Flüssigkeit usw.

Andere Faktoren sind

  • Umgebung und Zeitpunkt der Geiselnahme/ Entführung,
  • wo Betroffene und Täter sich im Laufe der Entführung/ Geiselnahme aufhalten, nur an einem Ort oder wird der Betroffene transportiert,
  • die Beziehung zwischen Täter und Opfer,
  • Anzahl der Täter und Festgehaltenen,
  • Gewalt oder Missbrauch während der Geiselnahme/ Entführung,
  • Verletzungen der Betroffenen,
  • Kontakt zur Polizei oder Angehörigen,
  • Art der Beendigung der Geiselnahme/ Entführung
  • usw.

(Lüdke & Clemens, 2001)


Diese Belastungen bleiben in den wenigsten Fällen ohne psychologische Auswirkungen auf die Betroffenen.

Mögliche emotionale Reaktionen von Betroffenen sind in der bedrohlichen Situation:

  • Hilflosigkeit
  • Kontrollverlust
  • (Todes-)Angst
  • Panik mit den körperlichen Anzeichen wie Zittern, Schwitzen, Schreien und Fluchtversuchen
  • Wut, die sich gegen Täter oder Polizei (siehe Stockholm-Syndrom) richtet
  • Scham
  • Schuldgefühle, eigene Verantwortlichkeit für die Situation

 

Was ist das Stockholm-Syndrom? 

Das Stockholm-Syndrom ist ein psychologisches Phänomen, das bei Betrofenen von Geiselnahmen zu beobachten ist. Es beschreibt die auf den ersten Blick paradoxe positive Beziehung verbunden mit Gefühlen des Verständnisses und der Zuneigung, die Geiselopfer während der Geiselnahme zu den Tätern aufbauen.
Die Bezeichnung Stockholm-Syndrom bekam dieses Phänomen im Jahre 1973, als die vier Geiseln eines Banküberfalls sich mit den Geiselnehmern solidarisierten und scheinbar mehr Angst vor der Polizei als den Geiselnehmern hatten.
Am 23. August 1973 kam es in einer Bank in der schwedischen Hauptstadt Stockholm zu einer Geiselnahme. Die vier Bankangestellten wurden 131 Stunden im Tresorraum festgehalten. Doch wider Erwarten hatten die Geiseln (drei Frauen und ein Mann) vor den Geiselnehmern weniger Angst als vor der Polizei. Im Gegenteil, sie waren den Geiselnehmern dankbar, dass sie sie am Leben gelassen hatten und baten später um Gnade für die Täter. Lüdke und Clemens (2001) fassen das Stockholm-Syndrom als "Notgemeinschaft" zwischen Täter und Festgehaltenen auf, die in einer Stimmung "wir gegen die da", wenn die Polizei durch die Belagerung als Bedrohung erlebt wird, entsteht.

Das Stockholm- Syndrom kann folgende Erscheinungsweisen haben:

  • Emotionale Bindung an den Geiselnehmer/ Entführer
  • Streben nach Gunst und Anerkennung durch den Täter
  • Abhängigkeit vom Täter in Bezug auf Sicherheit und Überleben, d.h. Geisel/Festgehaltener fühlt sich beim Täter sicher und macht seine eigene Existenz von diesem abhängig
  • Anfreunden mit dem Täter und sich um ihn kümmern
  • Der Polizei und den zuständigen Autoritäten werden Rettungsmaßnahmen übelgenommen
  • Verlust der eigenen Identität und Identifikation mit dem Täter
  • Dinge aus der Sicht des Täters sehen
  • Wertschätzung der Freundlichkeit des Täters, z.B. dass er die Geisel am Leben lässt
  • Verweigern der Freiheit, selbst wenn es die Möglichkeit dazu gibt, d.h. der oder die Festgehaltene unternimmt keine Fluchtversuche, möchte beim Täter bleiben

Der Begriff Stockholm-Syndrom ist speziell auf das Verhalten von Geiselopfern bezogen, ähnliche pathologischen Bindungen der Betroffenen an den Täter sind auch im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt und bei Entführungsopfern zu beobachten. Falls Sie sich dafür interessieren, gibt es am Ende des Artikels eine Sammlung weiterführender Links und Literaturhinweise .

 

Wie lässt sich das Stockholm-Syndrom erklären?

Auch wenn das Stockholm-Syndrom auf den ersten Blick paradox erscheint, gibt es bei genauerem Betrachten einleuchtende wissenschaftliche Erklärungen, insbesondere aus der Forschung zu pathologischen Bindungen, aber auch aus der Lernpsychologie und allgemeinen Grundlagen der Sozialpsychologie.

Verschiedene Ansätze können zur Erklärung herangezogen werden:

1) Rationale Überlebensstrategie
Die Kooperation mit dem Täter ist eine rationale Überlebensstrategie des Betroffenen. Die extrem belastende Situation der Geiselnahme ist für Betroffene lebensbedrohlich und sie sehen ihre Überlebenschance darin, sich mit dem Geiselnehmer gut zu stellen, keine Aggressionen bei ihm zu wecken und möglichst fügsam alles zu tun, was dieser von der Geisel verlangt. Das Vorgehen der Polizei ist für Geiselnehmer und Geisel gleichermaßen unvorhersehbar und die Belagerungssituation durch schwerbewaffnete Polizeibeamte wirkt für die Geisel gleichermaßen einschüchternd und bedrohlich. In einer Art "Notgemeinschaft" kooperiert die Geisel mit dem Geiselnehmer, da sich beide einer gemeinsamen Gefahr durch die Polizei "auf der anderen Seite" ausgesetzt sehen. Der Täter verspricht, dass der Geisel nicht passiert, wenn seine Forderungen erfüllt werden. Damit diese Forderungen erfüllt werden können, ist die Geisel bereit, mit dem Täter zusammenzuarbeiten und zum Beispiel mit der Polizei zu verhandeln. (Wieczorek, 2003)

2) Frühkindliche Bindungsmuster
Durch den Kontrollverlust in der lebensbedrohlichen Situation fällt die Geisel zurück in ein frühkindliches Verhaltensmuster. Es erlebt sich selbst als hilflos und abhängig vom Täter.
Dazu schreibt Wieczorek (2003): "Die Erfüllung elementarer Lebensbedürfnisse wie Essen und Trinken, unter Umständen sogar das unbeschwerte Atmen, liegen wie beim Kleinkind in der Hand eines übermächtigen anderen." Das führt dann dazu, dass sich das Kleinkind mit den Eltern identifiziert, sich als Teil der Eltern erlebt, um ein Sicherheits- und Orientierungsgefühl in der Welt zu erleben. Auch Kinder, die von ihren Eltern misshandelt werden, leben mit der Haltung: Wenn ich tue, was meine Eltern wollen, dann passiert mir nichts. Das eigene Leid wird verleugnet, das Verhalten der Eltern wird idealisiert, da sich somit das eigene Ich vor dem Zusammenbrechen angesichts der Widersprüche im idealisierten und realen Tun schützen lässt.
Dieser tiefenpsychologische Erklärungsansatz lässt sich gut auf die emotionale Täter- Opfer Beziehung bei einer Geiselnahme übertragen.

3) Orientierung an kurzfristigen Zielen
Einen weiteren Erklärungsansatz sieht Wieczorek (2003) im Tunnelblick, den eine solche Bedrohungssituation eintritt. Und zwar geht er davon aus, dass die Geisel sich nur noch an kurzfristigen Zielen, am unmittelbar Bedrohlichen orientiert und ihr das Handeln der Polizei nicht entgegenkommt. Die Geisel entwickelt negative Gefühle gegenüber den Polizisten, diese stimmen dann mit den sowieso schon negativen Gefühlen des Täters gegenüber der Polizei überein.

4) Menschliche Züge und Gruppenstruktur
Je länger eine Geiselnahme andauert und je näher sich Geiselnehmer und Geisel in diesem Zeitraum räumlich sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie beim jeweils anderen menschliche Züge entdecken und sogar Verständnis für die Lage des anderen entsteht. Das ist vor allem der Fall, wenn Geiselnehmer mit ihren Geiseln kommunizieren und sich eine Gruppenstruktur herausbildet, dadurch, dass Geiseln eine gewissen Rolle, z.B. als Verhandlungspartner mit der Polizei, übernehmen. (Wieczorek, 2003)

5) Positive und negative Verstärkung
Wenn der Geiselnehmer bemerkt, dass die Geisel ihm keinen Ärger macht oder sogar mit ihm kooperiert, wird er sie für dieses Verhalten möglicherweise belohnen, indem er ihr zum Beispiel mehr Freiheiten zu gesteht, sie sich freier bewegen kann und er sich freundlich gegenüber der Geisel verhält.
Unter negativer Verstärkung versteht man in der Psychologie die Zurücknahme von unangenehmen Zuständen und Reizen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Täter die Bedrohungssituation reduziert, zum Beispiel die Geisel nicht mehr mit einer Waffe bedroht oder ihr die Fesseln abnimmt. Diese Zurücknahme bedrohlicher Reize führt beim Betroffenen zu einer Erleichterung, die dann zur Dankbarkeit wird. (Wieczorek, 2003)

6) Dissonanzreduktion
Unter Dissonanzreduktion verstehen Sozialpsychologen das Streben des Menschen nach Übereinstimmung von Einstellungen und Handlungen einer Person. Wenn wir entgegen unserer Einstellung/ Überzeugung handeln müssen, entsteht ein ungutes Gefühl, eine Dissonanz (fehlende Übereinstimmung), die wir reduzieren möchten. Im Fall des Stockholm-Syndroms entsteht ein Widerspruch zwischen dem positiven Handeln gegenüber dem Geiselnehmer (für ihn Verhandeln, das tun was er verlangt, usw.) und der negativen Einstellung ihm gegenüber. Da sich das Verhalten in der gegebene Situation aber als hilfreich erweist, ist die einzige Möglichkeit der Dissonanzreduktion eine Verschiebung der negativen Einstellungen in eine positive Richtung. (Wieczorek, 2003)

7) Verschiebung von Aggressionen und Angst
Ein anderes psychologischer Mechanismus ist die Verschiebung von Emotionen auf ein Ersatzobjekt, falls die auslösende Person nicht in der Nähe oder zu bedrohlich ist. Im Falle einer Geiselnahme wird die Polizei zum Ersatzobjekt für die Aggressionen und Ängste, die der Geiselnehmer im Opfer auslöst. (Wieczorek, 2003)


Entwickeln Betroffene von Geiselnahmen und Entführungen eine PTBS ?

Geiselnahmen und Entführungen erfüllen beide das Kriterium A für eine Posttraumatische Belastungsstörung nach DSM-IV .

A) Die Person wurde mit einem traumatischen Ereignis konfrontiert, bei dem die beiden folgenden Kriterien vorhanden waren:

1) Die Person erlebte, beobachtete oder war mit einem oder mehreren Ereignissen konfrontiert, die tatsächlichen oder drohenden Tod oder ernsthafte Verletzung oder Gefahr der körperlichen Unversehrtheit der eigenen Person oder anderer Personen beinhalteten.
2) Die Reaktion der Person umfasste intensive Furcht, Hilflosigkeit oder Entsetzen.
Beachte: Bei Kindern kann sich dies auch durch aufgelöstes oder agitiertes Verhalten äußern.

Weiter heißt es im DSM-IV: "Je intensiver und direkter der Belastungsfaktor erlebt
wurde, desto wahrscheinlicher scheint die Ausbildung einer Störung zu sein." (APA, 1996)

Eine Geiselnahme oder Entführung kann eine sehr intensive und direkte Belastung sein, das hängt zum Beispiel von der zeitlichen Dauer, vom direkten Kontakt mit dem Geiselnehmer und Entführer, von dessen Gewalttätigkeit und Brutalität, usw. ab.
Deshalb ist nach einer Geiselnahme oder Entführung das Risiko eine Posttraumatische Belastungsstörung auszubilden erhöht und die Betroffenen sollten dahingehend aufgeklärt und/oder psychologisch betreut werden.

 

Wie sind die psychischen Folgen bei Betroffenen von Geiselnahmen und Entführungen traumatherapeutisch einzuschätzen und zu behandeln?

Die psychischen Folgen auf Geiseln und Entführungsopfer sind ernst zu nehmen und Betroffenen sollte therapeutische Unterstützung angeboten werden. Informationen zu Therapieverfahren und zur Therapeutensuche finden Sie auf unserer Internetseite. Bei weiteren Fragen können Sie auch gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

 

Weiterführende Links und Literatur

Mehr statistische Informationen zu Geiselnahmen und Entführungen finden Sie im Artikel Sicherheits- und Krisenmanagement bei Geiselnahmen und Entführungen von Jörg Helmut Trauboth, der im Internet verfügbar ist.

 

Zum Stockholm-Syndrom

Harnischmacher, R. & Müther, J. (1987). Das Stockholm-Syndrom: Zur psychischen Reaktion von Geiseln und Geiselnehmern. Archiv für Kriminologie, 180, 1 - 12.

Köthke, R. (1999). Das Stockholm-Syndrom: Eine besondere Betrachtung des Verhältnisses von Geiselnehmer und Geisel. Praxis der Rechtspsychologie, 9, 78 - 85.

Wieczorek, A. (2003). Das so genannte Stockholm-Syndrom: Zur Psychologie eines polizeilich vielbeachteten Phänomens. Kriminalistik, 57, 429 - 436.

 

Stockholm-Syndrom im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt

Herold, H. (2003). Hintergründe und Auswirkungen häuslicher Gewalt
auf die Opfer. In Informations- und Erfahrungsaustausch zum Problembereich Häusliche Gewalt. Dokumentation der Fachtagung (S. 15-23). Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Mecklenburg- Vorpommern: Rostock.

 

Trauma und Traumatherapie

Weitere Literaturempfehlungen zum Thema Trauma und Traumatherapie finden Sie in unserem Internetangebot unter Rezensionen und Buchtipps.

 

Quellen

APA (1996). Diagnostisches und statistisches Manual psychischer Störungen DSM-IV (H. Saß, H.-U. Wittchen & M. Zaudig, Trans.). (4 ed.). Göttingen: Hogrefe.

 

Bundesministerium des Innern (2006). Polizeiliche Kriminalstatistik 2005. Verfügbar unter: http://www.bundesregierung.de/nn_23774/Content/DE/PeriodischerBericht/Berichte-der-Bundesregierung/2006/05/2006-05-15-polizeiliche-kriminalstatistik-2005.html (19.01.2007)

 

Bundesministerium der Justiz (2006). Strafgesetzbuch. Verfügbar unter: http://bundesrecht.juris.de/stgb/index.html (19.01.2007)

 

Lüdke, C. & Clemens, K. (2001). Abschied vom Stockholm-Syndrom. Verfügbar unter: http://www.humanprotect.de/bilder/Stockholmsyndrom.pdf (19.01.2007)

 

Trauboth, J.H. (2006). Sicherheits- und Krisenmanagement
bei Geiselnahmen und Entführungen. In J. H. Trauboth (2002). Krisenmanagement bei Unternehmensbedrohungen - Präventions- und Bewältigungsstrategien (in Auszügen). Boorberg-

Verlag: Stuttgart. Verfügbar unter: http://www.krisennavigator.de/akfo77-d.htm (19.01.2007)

 

Wieczorek, A. (2003). Das so genannte Stockholm-Syndrom: Zur Psychologie eines polizeilich vielbeachteten Phänomens. Kriminalistik, 57, 429 - 436.